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  • AutorenbildJana Maria

YOGA, Mond und Sterne

Ich liebe es, nachts in die Sterne zu schauen und den Mond anzusehen. Es ist einfach faszinierend. Manchmal nutze ich auch eine App, wo ich sehen kann, welche Sterne oder Planeten ich am Himmel sehe. Natürlich interessiere ich mich auch etwas für Astrologie und freue mich immer, die Sternzeichen und Aszendenten zu deuten ;-)



Heute schauen wir uns den Mond näher an. Wusstet ihr, dass die verschiedenen Mondphasen Auswirkungen auf uns und unseren Organismus haben? Dies ist auch mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Hier findet ihr weitere Infos darüber.


Der Mond wird nicht nur im Yoga mit der weiblichen Energie in Verbindung gebracht und hat eine bedeutende Rolle in verschiedenen Kulturen.



Hier bekommt ihr einen Überblick über die Mondphasen und ihre Einflüsse auf uns.


Neumond


Der Neumond ist wissenschaftlich gesehen die erste der vier Mondphasen.

Er steht spirituell für Neubeginn, Reinigung und Transformation. Neue Projekte und Ziele, die du angehen möchtest, solltest du in der Neumondphase starten, da sie guten Nährboden haben. Insbesondere die ersten drei Tage sind voller Energie und Dynamik des Mondes, die dich unterstützen.


Für deine Yogapraxis ist alles gut, was dich fokussiert und dich auf dich selbst konzentrieren lässt sowie das 2. Chakra (Svadhisthana - Veränderung) und 3. Chakra (Manipura - innere Stärke/Neubeginn) stärkt. Hier ein paar Beispiele: Die Kindsposition (Balasana), der herabschauende Hund (Adho Mukha Svanasana), das Boot (Navasana) oder auch der Schmetterling (Baddha Konasana).

Du kannst deine Praxis auch sehr gut mit ätherischen Ölen unterstützen. Beispielsweise mit Palo Santo, dem heiligen Holz, oder mit Pfefferminze für einen klaren Geist.


Zunehmender Mond


Bei zunehmenden Mond fühlen wir uns nicht nur vitaler, sondern der Körper kann auch gut absorbieren und sammelt besonders viel Kraft und Energie. Jetzt ist Zeit für Kreativität und Wachstum. Vielleicht kannst du sogar spüren, dass du einfacher Ziele und Träume umsetzen kannst. Je näher der Vollmond kommt, desto stärker ist seine Energie. Bei allem Tatendrang solltest du aber auch auf ausreichend Schlaf und Erholung achten, um dich in der Balance zu halten.


In deiner Yogapraxis kannst du auch energetischer sein. Beispielsweise mit Sonnengrüßen (Surya Namaskara), der kraftvollen Bergposition (Tadasana) und die Krieger I und II (Virabadrasana) sind perfekte Asanas zum Energetisieren sowie zur Förderung von Stärke und Entschlossenheit sowie des 1. (Muladhara - Sicherheit) und 3. Chakras (Manipura - Stärke). Außerdem solltest du Kapalabhati (die Feueratmung) praktizieren.


Deinen Alltag und die Praxis unterstützt du beispielsweise mit Lavendel und Weihrauch.


Vollmond


Die Zeit des Vollmondes ist eine intensive Zeit, die wir alle sehr stark spüren. Vielleicht habt ihr auch schon beobachtet, dass ihr sensibler oder ungeduldiger seid und schlechter schlafen könnt. Die aufwühlenden Energien des Mondes sind hier am Stärksten. Deshalb ist es in der Zeit wichtig, Ruhe zu finden und für das dankbar zu sein was du hast und bist.


Deine Yogapraxis sollte ebenfalls ruhig sein und ein Fokus auf Meditations- und Achtsamkeitsübungen gelegt werden.

Vorbeugen sind perfekt um zu dir zurück zu kehren und deine Ruhe zu finden. Auch die Wechselatmung (Nadi Shodana) ist eine Möglichkeit, ausgleichend auf Körper, Geist und Seele einzuwirken.


Unterstützend für den Alltag kannst du eines meiner Lieblingsöle wählen: Peace and Calming.


abnehmender Mond


Mit dem abnehmenden Mond wird der Kreislauf geschlossen. Er ist von der Yin Energie geprägt und regt dazu an, etwas zum Abschluss zu bringen oder auch Altes loszulassen. Entscheidungen können getroffen werden und auch neu bewertet.

Für dich heißt es auch, Druck rausnehmen und Dinge zu machen, die dich zurück in deine Mitte bringen. Was tut dir gerade gut? Was ist dir wichtig?


In deiner Yogapraxis solltest du ebenfalls Asanas praktizieren, die zu deiner Regeneration beitragen. Wie zum Beispiel der Fisch (Matsyasana) und die gestützte Schulterbrücke (Setu Bandhasana) bringen. Auch der Korkenzieher (liegende Drehung im Yin Yoga) ist perfekt. Passend ist ebenfalls die Wechselatmung sowie der Fokus auf einer verlängerten Ausatmung.





Noch ein Hinweis meinerseits: Dies war nur ein kurzer Ausflug in die Mondphasen. Wenn du dich intensiver damit beschäftigen möchtest, dann kannst du sehr viel im Internet finden. Für mich ist es beispielsweise auch spannend, wie man sich in den verschiedenen Mondphasen ernährt.


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